Frühkindliche Bildung

Wie lernen Kinder?

Seminar Frühkindliche Bildung

Wie lernen Kinder? Bildungsprozesse begleiten und fördern!

Eltern, Erzieherinnen und Erziehern haben gerade was den Bildungsprozess unserer Kinder angeht, eine Schlüsselrolle: Nur durch sie erfahren die Kinder Bildung als einen Wert, der sie im Alltag kompetenter macht. Mittlerweile ist es uns allen sehr bewusst, dass in Deutschland die frühkindlichen Bildungsprozesse unterschätzt wurden.

Wir denken, lernen beginne erst in der Schule. Doch weit gefehlt: Lernen beginnt vom Tag der Geburt an! Die Pisa-Studie zeigt, dass eine schlechte oder mangelhafte frühkindliche Bildung und Förderung zu schlechten Schulleistungen führt. „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ – dieser Weisheit kommt in diesem Zusammenhang enorme Bedeutung zu. Wie lernen Kinder? Welche Prozesse spielen sich dabei in Wahrnehmung und Gedächtnis ab? Was können Eltern tun, um die natürlichen frühkindlichen Lernprozesse zu begleiten und zu fördern?

Kindertageseinrichtungen kommt nicht nur eine Betreuungsaufgabe zu – sie sind immer mehr auch Bildungseinrichtungen, in denen Kinder von früh an gefördert werden und auf die Schule und das lebenslange lernen vorbereitet werden. Kindertageseinrichtungen können jedoch in einigen Bereichen nur Bildungsergänzer sein. Eine ganz besondere Rolle kommt nach wie vor dem Elternhaus als tragendem, stabilen Fundament zu.

In diesem Elternseminar „frühkindliche Bildung – wie lernen Kinder?“ im Rahmen der Elternschule des Bildungsministeriums zeigt die Referentin Dipl.-Psych. Carola Hoffmann auf, wie solche entwicklungspsychologisch determinierte Prozesse verstanden werden können und wie Eltern dies effektiv und mit einfachen Mitteln im Alltag des Kindes unterstützen können. So können zum Beispiel die unterschiedlichen Sinnesmodalitäten (hören, sehen, fühlen, riechen) zur Wahrnehmung und Speicherung von Lerninhalten bei multimodaler Nutzung, d.h. der gleichzeitigen Nutzung von verschiedenen Sinnen zu besserer Abspeicherung und damit Behaltensleistung führen. Dies kann schon im allerfrühestens Alter des Kindes unterstützt werden, da genetisch bei einem gesunden Kind alle Anlagen dafür vorhanden sind. Das zeigen Studien der Erziehungswissenschaften, bspw. der Ludwig-Maximilian-Universität in München, immer wieder auf.

Am allerwichtigsten jedoch ist die Interaktion mit den wichtigen Bindungspersonen. Welche Rolle dabei die modernen Medien spielen und was Eltern unterlassen sollten, wird in diesem Seminar ausführlich beleuchtet.

Frühkindliche Bildung fördern

Dass hier Versäumtes aufgeholt werden soll, zeigt die Bemühung zur Erarbeitung von Bildungsplänen. Wichtig dabei ist es zu verstehen, dass Lernen nicht erst in der Schule beginnt sondern vom ersten Atemzug an! Um diese Lernprozesse zu verstehen und zu fördern, brauchen Eltern und Erzieher Basiswissen rund um das eigentliche Thema „Lernen“.

  • Was ist Bildung eigentlich?
  •  Worum geht es bei „frühkindlicher Bildung“?
  • Was lernen Kinder bis zur Einschulung?
  • Wie funktioniert Lernen und was passiert dabei im Gehirn (Lernforschung und Neurobiologie)?

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